GMP Blog – Management-Psychologie

Know-How und Erfahrungen aus dem Bereich Human Resources

konstruktives Feedback geben

feedback

In einem Training zum Thema „Führen von Projektteams“ bitten wir die Projektleiter die Frage „was motiviert Sie bei der Projektarbeit?“ zu beantworten.

Auffallend und interessant zugleich ist, dass neben Faktoren wie „ein gutes Team“ oder „eine gute Arbeitsatmosphäre“ immer „Anerkennung und Lob“ genannt wird – meist sogar weit vor „monetären Anreizen“. Feedback ist demnach ein wesentlicher Motivationsfaktor. Leider wird Feedback häufig falsch verstanden – als Bewertung des Verhaltens.

Dabei geht es beim Feedback lediglich um die Spiegelung des wahrgenommenen Verhaltens und wie dieses auf mich persönlich gewirkt hat.

Um dem Gegenüber Feedback im eigentlichen Sinne zu geben, ist die Formel WWW hilfreich.

Hinter WWW versteckt sich folgendes:

Wahrnehmung: Hierbei schildert der Feedbackgeber was er bzw. sie wahrgenommen hat. Einleiten kann man diesen Punkt mit „Ich habe wahrgenommen, dass“ „Mir ist aufgefallen, dass“ „Ich habe gesehen, dass“

Wirkung: Der Wahrnehmungsbeschreibung folgt die Wirkung. Welche Konsequenzen könnte das wahrgenommene Verhalten haben. Welche Auswirkung hat das Verhalten auf Sie? „Dieses Verhalten hat zur Folge…“, „Dadurch fühle ich mich…“

Wunsch: Durch die Äußerung des Wunsches bzw. Vorschlags wie der Feedbacknehmer sein Verhalten ändern kann, bekommt die Rückmeldung einen konstruktiven Charakter. „Daher würde ich dir vorschlagen, …“, „Versuch doch einmal, …“
Dieser letzte Schritt ist wesentlich, damit der Feedbacknehmer weiß, wie er sein Verhalten ändern kann.

Durch Einhaltung der WWW-Formel gelingt es Ihnen, sowohl negative als auch positive Verhaltensweisen zurückmelden.

Probieren Sie es aus- Es funktioniert!

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