GMP Blog – Management-Psychologie

Know-How und Erfahrungen aus dem Bereich Human Resources

Metaskill Kundenorientierung

Vertriebsmanager werden es gern hören: Kundenorientierung gilt laut einer breit angelegten Trendforschung als eine der sieben Metakompetenzen für die Arbeit der Zukunft.

Ziel einer Arbeit von Prof. Dr. Nele Graf war es, diejenigen Kompetenzen zu finden, die in den kommenden Jahren für nahezu alle Beteiligten in der Arbeitswelt überlebenswichtig sein werden.

Elementare Metakompetenzen für die Zukunft

Über Kernkompetenzen wird viel diskutiert, dementsprechend zahlreich sind Vorschläge dazu. Die Studie nennt den von ihr gefundenen harten Kern der Kernkompetenzen „elementare Metakompetenzen“: Selbstorganisation, Resilienz, Kundenorientierung, Kommunikationskompetenz, Digitale Grundkompetenzen, Selbstreflexion und Lernkompetenzen.

Wer in den oben genannten Disziplinen stark ist oder in der Lage, Mängel zu beheben, hat also beste Karten, mit Veränderungen in der zukünftigen Arbeitswelt klarzukommen und diese auch mitzugestalten.

Kundenorientierung in der „Hall of Fame“ der Kompetenzen

Aus Sicht von Vertriebs- und Marketingverantwortlichen ist es eine gute Nachricht, wenn Kundenorientierung es in die „Hall of Fame“ der Kompetenzen schafft. Jede Organisation lebt von ihren Kunden. Auch Non-Profit-Organisationen verlieren ihre Berechtigung, wenn sie nicht Zielgruppen- oder Individualbedürfnisse dauerhaft befriedigen.

Die Kunden, ob sie zahlen oder nicht, entscheiden über den Fortbestand der Organisation. Und das Gehalt der Mitarbeiter ist in den meisten Fällen nur die Verrechnung eines Teils der Preise, die die Kunden für unsere Leistung zu zahlen bereit sind.

Die in der Studie gefundenen Metakompetenzen gelten unabhängig vom Aufgabenbereich. Das heißt, dass Kundenorientierung in der ganzen Wertschöpfungskette jeder Organisation gefragt ist. Um zukünftig also in der Buchhaltung oder der Produktion erfolgreich arbeiten zu können, ist kundenorientes Verhalten, mehr noch: sind kundenorientierte Einstellungen und Haltungen nicht nur hilfreich, sondern unverzichtbar.

Customer Centricity als Voraussetzung

Wie sorgt aber eine gute Organisation dafür, dass „Kundenorientierung“ jetzt nicht zu einer leeren Formel gerinnt? Aus Sicht des wertorientierten Kunden- und Vertriebsmanagements ist die Customer Centricity die Voraussetzung für nachhaltige und profitable Kundenbeziehungen. Und die Mitarbeiter sollten das wissen. Alle Erfahrungen des Kunden an sämtlichen Touchpoints mit unserem Unternehmen wirken auf seine Zahlungsbereitschaft ein.

Gerade in längerfristigen B2B – Geschäftsbeziehungen haben Kunden zahlreiche Berührungspunkte, zum Beispiel auch mit der Buchhaltung oder Mitarbeitern in der Produktion. Diese Mitarbeiter regelmäßig in puncto Kundenorientierung zu trainieren, wird ihnen einerseits die benötigten Metaskills vermitteln, sie andererseits aber auch im betrieblichen Wertschöpfungsprozess aufwerten.

Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall!

Manfred Koopmann

 

 

Quelle der Studie: https://selbst-gmbh.de/wp-content/uploads/Pr%C3%A4sentation_Studie.pdf, oder https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Neues-Kompetenzmodell-Metaskills-fuers-Morgen,276557


Mehr Beiträge zu Vertriebs- und CRM-Themen: https://business-takeoff.de/blog/

 


GMP@WORK – Offene Seminare

Dass berufliche Weiterbildung von großer Bedeutung ist und sich deshalb eines anhaltenden Zuspruchs erfreut, dürfte inzwischen niemanden mehr überraschen. Ein Ende der Flut an Neuerungen in arbeitsbezogenen Bereichen ist nicht in Sicht, so dass lebenslanges Lernen und die Suche nach passenden Weiterbildungsangeboten unumgänglich sind.

Um Wissen, Kompetenz und Engagement zu fördern, bieten wir seit mehr als 30 Jahren Inhouse Beratungs- und Trainingsdienstleistungen an. Unser Anspruch besteht darin, die Wünsche unserer Kunden bestmöglich und bedarfsgerecht umzusetzen. Gerade unsere Stammkunden äußern ganz im Geist der Zeit gezielt den Wunsch nach offenen Seminaren, daher kommen wir diesem gerne nach:

Ab sofort bieten wir zusätzlich zu unserem Inhouse Leistungsspektrum auch offene Seminare an, die sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen sowie an Privatkunden richten. Unter GMP@WORK finden Sie ein vielfältiges Angebot zu interessanten Themen – optimal für Ihren individuellen Qualifizierungsbedarf. In lebendigen Trainings mit charismatischen Trainern haben Sie die perfekte Gelegenheit zu einem lehrreichen und branchenübergreifenden Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch.


Stresskompetenz in drei Schritten – mit der Stressampel nach Gert Kaluza

In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie nachhaltig erfolgreich mit Stress umgehen.

Er wendet sich an alle, die bereit sind, ihr eigenes Stressverhalten zu reflektieren und an ihrem individuellen Umgang mit Stress zu arbeiten. Folgende Inhalte werden thematisiert:

  • Was ist Stress?
  • Welche Folgen hat Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Die drei Säulen der Stressbewältigung

Gesundheits- und Stressmanagement (Teil 2)

Das Thema Burnout ist aktuell in Öffentlichkeit und Medienlandschaft präsent wie selten zuvor. Personen des öffentlichen Lebens, wie Spitzensportler und Politiker, bekennen, unter extremen Erschöpfungszuständen zu leiden und auch in Unternehmen rückt das Thema durch eine erhöhte Anzahl an psychisch bedingten Krankheitsfällen in den Mittelpunkt. In unserem letzten Beitrag konnten Sie bereits lesen, wie man selbst Warnsignale frühzeitig erkennen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Burnout vorzubeugen. Auf eine der Hauptursachen von Burnout haben Betroffene selbst allerdings so gut wie keinen Einfluss: Berufliche Anforderungen und Bedingungen der Arbeitsumgebung. Hier sind Unternehmen gefragt, ihre Mitarbeiter vor den Gefahren eines Burnouts zu schützen. Doch welche Faktoren sind für Arbeitnehmer wirklich belastend und was können Unternehmen konkret tun?


Gesundheits- und Stressmanagement (Teil 1)

Jetzt im Oktober wird es langsam wieder ungemütlich kalt und grau. Das Jahr neigt sich dem Ende, der Jahresabschluss wartet. Für viele ist dies eine stressige Zeit, privat wie auch beruflich. Eines führt zum anderen und plötzlich macht sich der Stress nicht nur mental, sondern auch körperlich bemerkbar: Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Kopf- oder Rückenschmerzen gehören für viele zum Alltag. Doch wo sind hier die Grenzen zur Gesundheitsgefährdung? Ab wann sollte ich einlenken und stehe ich möglicherweise sogar vor einem Burnout?